Verkaufsbereitschafts-Check für Inhaber

Zehn Fragen zeigen, wie gut Ihr Unternehmen auf einen Verkauf oder eine Nachfolge vorbereitet ist. Am Ende sehen Sie Ihre Handlungsfelder mit konkreten Hinweisen.

Liegen die Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre vollständig und aufbereitet vor?
Haben Sie Ihr Ergebnis um Inhaberlohn, private Kosten und Einmaleffekte bereinigt?
Läuft das Tagesgeschäft vier Wochen ohne Sie?
Gibt es eine zweite Führungsebene oder feste Ansprechpartner für Kunden?
Liegt der Anteil Ihres größten Kunden unter 20 % des Umsatzes?
Sind Miet-, Kunden- und Lieferantenverträge dokumentiert und übertragbar?
Sind wichtige Abläufe, Preise und Zugänge schriftlich festgehalten?
Sind Anlagen, Fahrzeuge und IT auf aktuellem Stand?
Haben Sie für die Übergabe mindestens zwei Jahre eingeplant?
Haben Sie Ihre Preisvorstellung mit einer Bewertung abgeglichen?

Ergebnis

50 % 10 von 20 Punkten

Auf gutem Weg Die Grundlagen stehen. Mit den Punkten unten steigern Sie Preis und Tempo des Verkaufs.

Ihre Handlungsfelder

  1. Liegen die Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre vollständig und aufbereitet vor?Abschlüsse und eine aktuelle BWA sind die erste Unterlage, die Käufer und Banken sehen wollen.
  2. Haben Sie Ihr Ergebnis um Inhaberlohn, private Kosten und Einmaleffekte bereinigt?Erst das bereinigte Ergebnis zeigt, was ein neuer Eigentümer verdienen kann. Es ist die Basis jeder Bewertung.
  3. Läuft das Tagesgeschäft vier Wochen ohne Sie?Je stärker der Betrieb an Ihnen hängt, desto höher das Risiko für Käufer und desto niedriger der Preis.
  4. Gibt es eine zweite Führungsebene oder feste Ansprechpartner für Kunden?Eine Teamleitung, die bleibt, macht die Übergabe für Käufer und Finanzierer planbar.
  5. Liegt der Anteil Ihres größten Kunden unter 20 % des Umsatzes?Eine breite Kundenbasis senkt das Risiko. Bei starker Konzentration helfen langfristige Verträge.
  6. Sind Miet-, Kunden- und Lieferantenverträge dokumentiert und übertragbar?Prüfen Sie Laufzeiten und Klauseln zum Inhaberwechsel, bevor ein Käufer danach fragt.
  7. Sind wichtige Abläufe, Preise und Zugänge schriftlich festgehalten?Ein Handbuch für Abläufe, Kalkulation und Systeme verkürzt die Einarbeitung und stützt den Preis.
  8. Sind Anlagen, Fahrzeuge und IT auf aktuellem Stand?Ein Investitionsstau wird vom Kaufpreis abgezogen. Planen Sie nötige Ersatzinvestitionen früh.
  9. Haben Sie für die Übergabe mindestens zwei Jahre eingeplant?Suche, Prüfung, Finanzierung und Einarbeitung brauchen Zeit. Wer drängt, verhandelt schlechter.
  10. Haben Sie Ihre Preisvorstellung mit einer Bewertung abgeglichen?Ein realistischer Preis ist der häufigste Hebel für einen erfolgreichen Verkauf.

So nutzen Sie den Rechner

  1. Beantworten Sie jede Frage ehrlich mit Ja, Teilweise oder Nein.
  2. Das Ergebnis zeigt den Grad der Vorbereitung in Prozent.
  3. Die Handlungsfelder sind nach Dringlichkeit sortiert.

Häufige Fragen

Wann sollte ich den Check machen?

Am besten drei bis fünf Jahre vor einer geplanten Übergabe. Dann bleibt Zeit, die Schwachstellen zu beheben.

Werden meine Antworten gespeichert?

Nein. Der Check rechnet in Ihrem Browser. Die Antworten stehen nur in der Adresszeile, damit Sie das Ergebnis teilen können.

Was mache ich mit dem Ergebnis?

Arbeiten Sie die Handlungsfelder ab und prüfen Sie dann mit dem Unternehmenswert-Rechner, wie sich der Wert entwickelt.